10/11/12 – 26/11/12  &  16/12/12 – 08/01/13

Das lezte Kapitel der Weltreise! Und es ist nochmal vollgepackt it Fotos, Video und hier kommt der Text:

Teil 1: Von der Grenze Richtung Norden

Nach einer langen Bootsfahrt über die Grenze zwischen Vietnam und Kambodscha bis nach Phnom Penh kommen wir schon etwas gerädert am Hafen an. Doch hier in der Gegend können wir nicht bleiben, Hotels und Hostels sind way over unserem Budget. Mit der Tuktukfahrern kommen wir auch nicht ins Geschäfft und so laufen wir erstmal los, kleine Mittagspause unterwegs und dann sind wir auch schon in Backpackerfreundlicheren Gefilden und bekommen eine günstige Unterkunft in einem nezzen Hotel. Einziger Nachteil: Zimmer im 5. Stock und kein Aufzug.

Da Phnom Penh quasi der Verkehrsknotenpunkt in Kambodscha ist und wir zwangsläufig noch mindestens einmal hierher kommen, verbringen wir erstmal nur drei Tage hier. Schauen uns diverse Märkte an und testen die lokale Küche.

Anschließend geht es weiter nach Norden mit Zwischenhalt in Kampong Chan, wo wir uns Kautuschukfabrik anschauen, und Kratie, wo wir es leider nicht schaffen noch einmal Flussdelphine zu sehen. Beide Orte sehr nett am Mekong gelegen bieten zusätzlich den ein oder anderen atemberaubenden Sonnenuntergang. Nach einer knappen Woche kommen wir im Nordöstlichsten Zipfel von Kambodscha, in der Hauptstadt der Ratanakiri Province, in Ban Lung an. Wir hatten hier eine Unterkunft im voraus reserviert, so dass wir den Ansturm an TukTuk- und Motor-Taxi Fahrern gelassen begenen konnten. Die Unterkunft selbst, ist so wunderbar schön entspannt, dass wir spontan entscheiden länger zu bleiben. Obwohl es kein Problem gewesen wäre, verbringen wir die Tage hier nicht nur mit rumhängen auf der Terrasse der Lodge, sondern schauen uns auch die umliegenden Wasserfälle an (gehen sogar endlich mal unter einem duschen), besichtigen eine Edelsteingrabungsstätte und laufen zu dem nah gelegenen Kratersee. Nach fünf Tagen verlassen wir die Lodge dann doch, wir können schließlich nicht für immer bleiben.

Es geht weiter nach Stung Treng und von dort aus dann nach Süd Laos.

 

Teil 2: Phnom Penh, die Küste und Angkor Wat

Von Laos fahren wir, mit kurzem Zwischenstop in Kratie, wieder direkt nach Phnom Penh, wo wir nochmal eine ganze Woche bleiben. Wir gehen wieder in das Hotel vom letzten mal, diesmal zumindest nur der 4. Stock.

Während dieses zweiten Aufenthalts besichtigen wir das Tuol Sleng Museum, das ehemalige Security Prison 21 der Khmer Rouge und  natürlich die Gedenkstätte auf den Killing Fields of Choung Ek. Beides sehr informative aber auch gleichermaßen verstörende Überbleibsel aus der Khmer Rouge Zeit.

Neben den Geschichtsträchtigen Besichtigungen wandern wir natürlich auch wieder einfach durch die Stadt. Wir sind viel vorn an der Flusspromenade, wo wir auch filmen, geben zuviel Geld für simples Bier im Foreign Correspondent Club aus und machen nur einen kurzen Abstecher zur Wat Phnom, der Hauptpagode der Stadt.

Und einen letzten Mopedausflug starten wir auch von Phnom Penh aus. Zum etwas außerhalb liegenden Phnom Tamao Wildlife Rescue Center. Wobei die Fahrt dort hin wirklich zum abgewöhnen war. Auf den Straßen von Phnom Penh zu fahren ist nicht wirklich empfehlenswert und auch außerhalb war es irgendwie anstrengender als bisher. Die Wildtierstation selbst war dann recht unspektakulär und auch seltsam wenig besucht.

Kurz vor Weihnachten fahren wir aus Phnom Penh nach Südwesten zum einzigen Stück Meeresküste, die Kambodscha hat, nach Sihanoukville. Da wir befürchteten über Weihnachten ohne Reservierung, keine Unterkunft mehr zu bekommen, haben wir auch hier vorher reserviert. Leider stellt sich heraus, dass Beschreibung und Fotos im Netz doch um einiges besser aussahen. Die Hütte ist gerade so groß, dass ein Bett reinpasst und ohne Fenster. Dafür aber direkt am Strand, was wir dann auch direkt aussnutzen und uns die kommenden Tag beinahe nicht bewegen.

Nach Weihnachten verlassen wir die Küste dann auch schon wieder und fahren ein paar Kilometer ins Landesinnere nach Kampot, wo wir über Silvester bleiben.  Leider liegt Susi so kurz vor dem Ende dann doch noch mal mit einer leichten Grippe im Bett und hat daher nur wenig von Silvester und den Freunden, die wir in Kampot getroffen haben.

Nach Silvester steht dann das letzte große Highlight an, Angkor Wat. Wir haben uns extra noch einmal ganze fünf Tage Zeit genommen, um auch genug Zeit für alle wichtigen Tempel zu haben. Da die Tempel zum Teil recht weit auseinander liegen und wir in Siem Reap, dem Ort bei Angkor Wat, als Touristen keine Mopeds ausleihen können, müssen wir uns für zwei Tage ein TukTuk mit Fahrer nehmen. Mit dem Tuk Tuk fahren wir dann zunächst zu den ältest Tempelanlagen, Rolous und anschließend zum recht weit außerhalb liegenden Beng Mealea. Letzterer ist im Gegensatz zu den meisten anderen restaurierten Tempeln nur sehr wenig vom Pflanzenbewuchs befreit und versprüht dadurch noch mal einen gaz anderen Charme.

Am nächsten Tag geht’s nach Norden, zum Banteay Srei, der kunstvollste Tempel von allen. Danach klappern wir noch ein paar Tempel des sogenannten äußeren Rings ab, darunter Pre Rup, Ta Som, Preah Neak Poan und Preah Khan. Am dritten Tag ist dann endlich wirklich Angkor Wat, also der Hauttempel dran. An den anderen Tempeln war auch schon einiges los, je nach Tageszeit mal mehr mal weniger, Angkor Wat ist dann aber schon noch mal ne andere Liga. Trotzdem kommen wir ganz gut durch, ohne größere Wartezeiten. Nach ANgkor Wat schauen wir uns noch einige Temple im inneren Ring, darunter Bayon, Baphuon und Ta Phrom. Dann geht uns letztlich doch die Puste aus. Aufnahmegrenze erreicht.

Am 08.01. fahren wir dann zur letzte Station der Reise nach Bangkok, wo wir die letzte Tage hubbelig auf die Heimreise warten, einen Freund von uns treffen und ganz nebenbei noch Alex’ Geburtstag feiern.

 

17/02/2013 by worldsurfr